Über 90 Regiölis verbrachten das Auffahrtswochenende gemeinsam rund um die Tessiner Wälder. Während für die einen «Mitmachen kommt vor dem Rang» im Vordergrund stand, kämpften die Junioren um die begehrten Plätze an internationalen Wettkämpfen – mit Erfolg.

Yes! Endlich Auffahrt! Der offizielle Start ins Clubweekend startete in Tesserete mit der Schweizermeisterschaft über die Sprintdistanz. Am erfolgreichsten düsten Silber-Lena und Bronze-Silas durch das steile und verwinkelte Tessiner Städtchen. Am späten Nachmittag dann verwandelte sich der kleine Fleck nördlich von Lugano in einen brodelnden Hexenkessel. Ganz im Mittelpunkt unser Tinu: Er stand für die Schweizer Sprint-Staffel mit am Start. Die Südkurve der OL Regio Wil schrie sich für ihn und die anderen drei Schweizer die Seele aus dem Leib. Als das Schweizer EM-Gold dann im Sack war, gab es auf den Rängen kein Halten mehr: Man packte seine sieben Sachen, ging fort und bezog die Unterkunft in Sessa, einem 700-Seelen Dorf unmittelbar bei der italienischen Grenze. Die Ausstattung im Hotel Ristorante iGrappoli war grossartig. Massenweise Ameisen gabs in einigen Hüttchen sogar gratis oben drauf. Grosszügig war das 3-Stern-Hotel auch bei den Portionen beim Abendessen, wirklich. Die Küche wusste, wie sie ihren Job zu machen hatte und servierte uns einen köstlichen 3-Gänger – ein perfekter Start in einen gemütlichen Vereinsabend.

Die Ruhe vor dem Sturm

Ehe die Wettkämpfe fortgeführt wurden, war der Freitag ein Ruhetag. Tschille, hänge und gnüsse Stand auf dem Programm. Der Tag konnte nach Lust und Laune geplant werden, während sich das Personal unseres Luxus-Ressorts auf unseren Grillabend vorbereitete. Über 100 Regiölis kamen dabei zusammen und man füllte sich mit köstlichen Rips, Salaten und Kartoffeln den Magen.

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Die goldene Mitte

Wohl noch satt vom Vorabend, versammelte sich die Regio wiederum in Tesserete. Der Weg an den Start war mit fast einer Stunde bei vielen länger als der Wettkampf selbst. Der Mitteldistanz-OL führte durch die schönen Schluchten, über die traumhaften Wiesen und entlang den steil abfallenden Hängen von Capriasca. Spätestens nach dem kräftezerrenden Lauf konnte behauptet werden, dass einige Youngsters top Chancen auf einen Platz an der Jugend-EM oder Junioren-WM haben werden.
Schon mehrfach daran teilgenommen, haben Dani und Tinu, die heute für die Schweizer Staffeln am Start standen. Dani für Team 1 und sein jüngerer Bruder für Team 2. Es war ein aufregendes Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen den Gebrüder Hubmann und the one and only Lundi, Olav Lundanes. Es war ein Kampf der Extraklasse mit dem besseren Ende für den Norweger. Gemächlicher ging es dann in der Regio-Unterkunft zu und her. Man jasste und quatsche bis spät in die Nacht von Sessa hinein.

Das Beste zum Schluss

Heute galt es ernst. Die Disziplinen aller Disziplinen stand auf dem Programm: die Langdistanz. Der Wald «Tesserete» forderte alles von den Athletinnen und Athleten heraus - und das waren absolute Spitzenleistungen. Es war nun klar, dass es für den ein oder anderen Youngster für die EYOC oder JWOC reichen wird. Ein absolut geniales und erfolgreiches Weekend neigte sich dem Ende zu. Doch auch hier kam das Beste zum Schluss: Zwei Stunden Stau vor dem San Bernardino.

Linus Nüssler Hämmerli

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